Austrobockerl

Wie alles begann ….. 1990 war ich am Gardasee in Italien. Da waren zwei Stundenten mit Ihren Gitarren, die verzweifelt die Klänge von Eric Clapton’s „Tears in Heaven“ nach eiferten. Ich war unglaublich fasziniert von der Akustik und den Möglichkeiten, die so ein Ding bietet und hab mir Wochen später auch so ein Holzinstrument ganz billig besorgt. Neben der Gitarre war auch das Lehrbuch immer mit dabei  … ich war schon damals vom Üben besessen und die Stunden verstrichen. Zu Beginn war es enorm schwierig Freunde und Familienmitglieder von meiner Leidenschaft zu begeistern. No na, der eine oder andere schräge Ton ist auch heute noch mit dabei. Aber die erste wirkliche Hürde war für mich die Saiten an der Gitarre zu greifen dazu noch in der Time und dann noch stimmlich den Ton finden, wahrlich nicht einfach, weil man möchte auch so rasch wie möglich  „a Lied’l“ klimpern, die Begeisterung hielt sich in Grenzen  … wo ein Wille … eine Gitarre und Ich eben.

Es gingen also in den folgenden Monaten einige Stunden täglich drauf. Immer und immer wieder klimpern bis die Finger blutig waren. Heute bin ich immer noch fleißig am üben und will mich auch musikalisch weiter entwickeln. In den verschiedenen Stilrichtungen ist die Liebe zum Austropop am größten und durch meinen Spitzname „Bockerl“ lag der Künstlername „AUSTROBOCKERL“ sehr nahe. Am liebsten bin ich unplugged bei einem gemütlichen Lagerfeuer oder akustisch verstärkt, wo auch immer man es wünscht. Nach nun 5 Jahren Bühnenerfahrung bereue ich es ein wenig nicht schon früher damit begonnen zu haben. Meine Lieblingsinterpreten sind Wolfgang Ambros, Rainhard Fendrich und Schurli Danzer der mir persönlich viel zu früh gegangen ist.


Sonntag, 16. September – 18.15 Uhr

Stockingerhof, Obergrabern


Genre: Austropop

Zum Reinhören: Des bin I

Besetzung:
Thomas Bröckl (Gesang, Gitarre)

Web: www.austrobockerl.at